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| VERMISCHTES |
Historische Schnitte in Büchern sind für Schneiderei-Anfänger ziemlich ungeeignet.
| Alcega, Juan de. Tailor's pattern book 1589. | Online bestellen (UK) |
Faksimile-Ausgabe
eines Schneidereibuches von 1589 im spanischen Original mit englischer Übersetzung.
Die Schnitte sind ziemlich grob und mit altspanischen Maßeinheiten
versehen, die man erst mal umrechnen muß - also sehr schwierig umzusetzen.
(Wer angesichts der Schnitte auf dieser
Site nicht nonchalant die Schultern zuckt, sollte die Finger davon lassen.)
Dafür ist das ganze Spektrum der Frauen- und Männerkleidung abgedeckt.
Wer sich näher mit der Epoche befassen will, wird keine bessere Quelle
finden. |
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| Arnold, Janet: Patterns of Fashion. The cut and construction of clothes for men and women c1560-1620. London: Macmillan, 1985. |
Online bestellen (DE) |
| Arnold, Janet: Patterns of Fashion 1.
Englishwomen's dresses and their construction c. 1660-1860. London: Macmillan, 1972. |
Online bestellen (DE) |
| Arnold, Janet: Patterns of Fashion 2. Englishwomen's dresses and their construction c. 1860-1940. London: Macmillan, 1972. |
Online bestellen (DE) |
Die
Autorin - mittlerweile eine regelrechte Legende in Kostümschneiderkreisen
- hatte Zugang zu einigen seltenen Stücken in verschiedenen Museen
Europas, die sie vermessen und beschrieben hat. Die Schnittdiagramme sind
in Inches, aber mit etwas Mühe gut zu gebrauchen. Anleitungen gibt
es allerdings keine. Die beste Quelle für authentische Schnitte. Die
beiden letztgenannten Bände sind auf englische Mode beschränkt,
der erste beschreibt Gewänder aus ganz Europa. Die Listen der Quellen
und Museen sind auch sehr wertvoll. |
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| Baumgarten, Linda, und John Watson, Florine Carr. Costume Close Up : Clothing Construction and Pattern, 1750-1790. Costume and Fashion Press, 2000 | Online Bestellen (DE) |
Neben
Schnitten, die von überlebender nordamerikanischer Kleidung abgenommen
wurden, enthält das Buch auch detaillierte Beschreibungen und Bilder
des Stoffes, der Verarbeitung, und Angaben zur Herkunft, sofern bekannt.
So detailliert habe ich einzelne Kleidungsstücke noch nie beschrieben
gesehen. Wenn in amerikanischem Re-enactment macht, wird es lieben, aber
auch für "Europäer" ist es interessant. Die Unterschiede
in der Konstruktion waren schließlich sehr gering. |
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| Davis, R. I. Men's Garments 1830-1900 : A Guide to Pattern Cutting and Tailoring. | Online bestellen (USA) |
| Harris, Kristina (Hrsg.) Authentic Victorian Dressmaking Techniques. Maneola: Dover, 1999 | Online bestellen (DE) |
Nachdruck
von "Dressmaking, Up to Date", von Butterick, 1905. Der Titel
lügt, denn die viktorianische Ära war 1905 schon vorbei. Anleitungen
für Taillen, Blusentaillen, Röcke, Abend- und Brautkleider, Jacken,
Mäntel, Mutterschaftskleidung, Wäsche, Kinderkleidung. |
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| Hunnisett, Jean. Period Costume for Stage & Screen
: Patterns for women's dress Medieval-1500. Studio City: Players Press, 1991(?). |
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| Hunnisett, Jean. Period Costume for Stage & Screen
: Patterns for women's dress 1500-1800. Studio City: Players Press, 1991. |
Online bestellen (USA) |
| Hunnisett, Jean. Period Costume for Stage & Screen : Patterns
for women's dress 1800-1909. Studio City: Players Press, 1991. |
Online bestellen (USA) |
| Hunnisett, Jean. Patterns for Outer Garments : Cloaks, Capes, Stoles and Wadded Mantles. Studio City: Players Press, 2001. | Online bestellen (USA) |
Die
Hunnisett-Bücher sind für Kostümbildner gedacht, woraus folgt,
daß die Schnitte zwar weitgehend historisch korrekt sind, es im Detail
und bei den Nähanleitungen aber eher pragmatisch-modern zugeht. Dafür
sind die Schnitte für die heutige Figur gut geeignet und decken auch
Stilepochen ab, von denen keine originalen Gewänder erhalten sind.
Gut für Leute, die sich nicht gleich ganz ohne Anleitung an historische
Schnitte trauen wollen. Auch sonst eine gute Ergänzung zu Arnold. |
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| Köhler, Carl, bearb. von Emma Sichart. A History of Costume. Maneola: Dover, 1983 | Online bestellen (DE) |
Wie
die Namen der Autoren schon andeuten, handelt es sich original um ein deutsches
Buch, erschienen im späten 19. Jh. und in Bearbeitung durch Sichart
1926 wieder aufgelegt. Heute ist die englische Übersetzung die einzige
Alternative zum antiquarischen Original.Aber nun zur Kritik: Das Buch enthält Schnitte von Gewändern von pharaonischer Zeit an, die natürlich zum Teil ausschließlich auf Rückschlüssen aus Bildmaterial beruhen. Aber immerhin. Wie so ziemlich alles aus dieser Zeit ist das Buch ziemlich unwissenschaftlich und daher mit Vorsicht zu genießen, da Köhler seine Quellen kaum hinterfragt. |
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| Waugh, Nora. The Cut of Men's Clothes : 1600-1900.
London: Faber & Faber, 1994. |
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| Waugh, Nora. The Cut of Women's Clothes : 1600-1930. London: Faber & Faber, 1968. |
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Die
Schnitte sind nicht ganz so leicht zu verwenden wie die von Arnold, dafür
sind sie aber recht zahlreich und decken so ziemlich jeden Modestil ab.
Dazu gibt es viel interessante Hintergrundinformation - über die jeweils
verwendeten Stoffe, Techniken, Kosten. Die Autorin hat offenbar sehr intensives
Quellenstudium betrieben. Sauteuer, aber untentbehrlich. Wer Schnitte für
Männerkleider will, kommt um Waugh sowieso nicht herum. |
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| Waugh, Nora. Corsets and Crinolines. New York: Routledge, 1996. |
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Das
Drunter kommt in den oben genannten Büchern etwas kurz - dieses Buch
sollte man als Ergänzung unbedingt haben. Schließlich sieht kein
historisches Gewand "ohne" richtig aus. Für jede Epoche,
in der solcherlei getragen wurde, gibt es das passende Korsett und den passenden
Reifrock als Schittdiagramm, dazu in gewohnter Waugh-Manier viel Hintergrundinfo.
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